Mit Reductil abnehmen?

von Fatburner
683 Klicks
Bild für mit Reductil abnehmen

Für viele Menschen, die mit Reductil abnehmen wollen, ist das Medikament die letzte Hoffnung. Bevor es vor einigen Jahren in den meisten Ländern seine Zulassung verlor, war es die Standardtherapie bei starkem Übergewicht. Die Pillen eignen sich aber nicht nur zum Abnehmen, sondern auch als Aufputschmittel. Im Laufe der Jahre häuften sich die Missbrauchsfälle. Aus diesem Grund wurde der Handel mit Reductil bzw. dem darin enthaltenen Wirkstoff Sibutramin im Jahr 2010 eingestellt.

Probleme mit neueren Anorektika

Bei neueren Medikamenten ( z. B. Xenical) ist ein Missbrauch kaum zu erwarten, da sie in der Regel nicht zur Stimulation des zentralen Nervensystems geeignet sind. Leider sprechen viele Patienten nicht gut auf die neuen Mittel an. Sie berichten zum Teil über schwere Nebenwirkungen, die sie vorher nicht hatten.

Reductil bestellen

Manche verlangen deshalb wieder den alten Wirkstoff. Da dieser nicht mehr verschreibungsfähig ist, nutzen die Patienten oft Online-Shops. Diese haben einen großen Nachteil: Die dort bestellten Medikamente werden nicht von der Krankenkasse erstattet, sondern müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Viele lassen sich davon aber nicht abschrecken.

Kann man mit Reductil abnehmen?

Die Berichte von stark Übergewichtigen über Reductil sind grundsätzlich sehr positiv. Zum einen dämpft das Medikament den Heißhunger, also das plötzlich auftretende extreme Verlangen nach sofortiger Nahrungsaufnahme. Zum anderen hilft es den Patienten, sich von zahlreichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erholen, die durch jahrelanges Übergewicht entstanden sind. Unerwünschte Nebenwirkungen sind bei richtiger Anwendung selten. Meist wird nur von leichtem Schwindel und Müdigkeit berichtet. Bei einigen Patienten treten auch erkältungsähnliche Symptome auf. Die wenigen Personen, bei denen solche Nebenwirkungen auftreten, suchen meist von sich aus nach einer Alternative und lassen sich vom Arzt ein anderes Mittel empfehlen.

Bezugsquellen prüfen

Wie bereits erwähnt, ist das Medikament in Deutschland nicht mehr in normalen Apotheken erhältlich. Der Patient ist daher auf freie Online-Apotheken angewiesen. Da diese nicht immer seriös arbeiten, empfiehlt es sich, anhand einer Checkliste Kriterien abzuarbeiten, die bei der Beurteilung eines solchen Shops helfen. Erstens sollte man nur bei Shops bestellen, die über eine deutschsprachige Website verfügen. Andere Anbieter sind zwar nicht unbedingt unseriös, haben sich aber offensichtlich auf eine andere Zielgruppe spezialisiert. Die Lieferzuverlässigkeit in den deutschsprachigen Raum ist nicht immer gegeben und man muss mit langen Wartezeiten rechnen. Zweitens sollte ein guter Shop Produkte bekannter Hersteller anbieten und nicht nur Generika aus Fernost. Drittens sollte eine Kontaktaufnahme per E-Mail möglich sein. Wenn diese drei Kriterien erfüllt sind, stehen die Chancen etwas besser, dass alles klappt.

 


Das könnte Sie auch interessieren

Einen Kommentar schreiben