Abnehmen mit Benzphetamin?

Benzphetamin wird in den USA recht häufig zum Abnehmen verschrieben. In Deutschland ist es nicht zugelassen.

von Fatburner
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Benzphetamin Strukturformel

Benzphetamin wird in den USA und einigen anderen Ländern relativ häufig als Ergänzung zu einer kalorienarmen Diät und Sport verschrieben, um Gewicht zu reduzieren. Es wird bei stark übergewichtigen Menschen eingesetzt, die mit Diät und Sport allein nicht in ausreichendem Maße abgenommen haben. Das bekannteste Markenprodukt ist Didrex, daneben gibt es zahlreiche Generika. In Deutschland ist Benzphetamin nicht zugelassen.

Wer abnimmt und sein Gewicht hält, verringert viele Risiken, die mit Übergewicht verbunden sind. Dazu gehören Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck und Krebs. Abnehmen ist nur möglich, wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt, als man verbraucht. Benzphetamin ist ein Appetitzügler, setzt also bei der Kalorienaufnahme an. Es gehört wie das in Deutschland ebenfalls nicht zugelassene Phentermin zur Gruppe der Amphetamine.

Wie man Benzphetamin verwendet

Benzphetamin wird meist in Form von Tabletten oder Kapseln zur oralen Einnahme angeboten. Die Einnahme erfolgt nach ärztlicher Anweisung, in der Regel ein- bis dreimal täglich. Die Einnahme am Abend sollte vermieden werden, da es sonst zu Schlafstörungen kommen kann.

Die Dosierung richtet sich nach dem Gesundheitszustand und dem Ansprechen auf die Therapie. Der Arzt oder die Ärztin passt die Dosis unter Berücksichtigung dieser Parameter individuell an den Patienten oder die Patientin an. Für Menschen, die das Medikament erhalten, ist es wichtig, es regelmäßig und genau nach Vorschrift einzunehmen, um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen. Um die Einnahme nicht zu vergessen, kann es hilfreich sein, sie zu festen Zeiten zu planen.

Benzphetamin wird in der Regel nur für wenige Wochen verschrieben. Bei längerem Gebrauch steigt das Risiko schwerer Nebenwirkungen. Es sollte nicht zusammen mit anderen Appetitzüglern eingenommen werden.

Wird das Medikament abrupt abgesetzt, können Entzugserscheinungen wie Depressionen und starke Müdigkeit auftreten. Um das Absetzen zu erleichtern, ist es hilfreich, die Dosis langsam zu reduzieren. Je länger man Benzphetamin genommen hat und je höher die Dosis war, desto wahrscheinlicher ist es, dass Probleme auftreten. Bei entsprechenden Symptomen sollte sofort ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden.

Achtung: Gefahr von Abhängigkeit

Obwohl dieses Medikament vielen Menschen hilft, kann es auch abhängig machen. Dieses Risiko ist erhöht, wenn eine Neigung zum Substanzmissbrauch besteht, wie zum Beispiel beim Konsum von Alkohol oder anderen Drogen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies, dass sie die Dosis nicht eigenmächtig erhöhen und das Medikament nicht häufiger oder länger als verordnet einnehmen dürfen. Auf Anweisung des Arztes oder der Ärztin muss die Einnahme beendet werden.

Nach einiger Zeit lässt die Wirkung von Benzphetamin nach, weil sich der Körper daran gewöhnt. In diesem Fall ist der Arzt oder die Ärztin zu informieren. Eine Dosissteigerung darf nur auf ärztliche Anweisung erfolgen.

Erhältlichkeit und Zulassung

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Benzphetamin nicht zugelassen. Daher gibt es keine Produkte mit diesem Wirkstoff auf dem regulären Markt. In den USA und einigen anderen Ländern ist es jedoch auf Rezept erhältlich. Im Internet gibt es einige Plattformen, wo man Benzphetamin ohne Rezept kaufen kann. Fast alle Experten raten jedoch davon ab.

Quelle: Benzphetamine HCL – Uses, Side Effects, and More

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